_DSC0170.jpg

DAS IST CARROM

GESELLIG & HERAUSFORDERND

Carrom ist vielseitig – ein Spiel unter Freunden oder in der Familie, und im Sinne von Sport als Wettkampf-Spiel bei Turnieren

SPASS

Spiel geniessen: Carrom bietet immer neue Spielsituationen und überrascht stetig mit Herausforderungen – das bringt Spielfreude!

TAKTIK

Sauber einlochen: Das Zielen ist nicht alleine entscheidend, auch die Schuss-Stärke hilft bei richtiger Dosierung beim Einlochen der Steine. Hier sind scharfe Sinne und eine gute Kopf-Finger-Koordination gefragt.

GEOMETRIE

Überblick behalten: 2 mal 9 Steine in Weiß und Schwarz, plus die rote Queen – da zählt jeder Schuss. Wer den Überblick behält und cool bleibt, macht eher die gewinn-bringenden Spielzüge!

GEOMETRIE

Winkel sehen: Man kann vieles beachten und optimieren, um sein Carrom-Spiel weiterzuentwickeln. Doch alles fängt damit an, die Steine im richtigen Winkel zu treffen, damit sie die gewünschte Laufbahn nehmen.

BEWEGUNG

Sitzend schiessen: Carrom kann richtig schnell sein, denn die Steine flutschen auf Gleitpulver über die Holz-Spielfläche. Der Spieler sitzt hingegen auf einem Stuhl, welcher sich während des Spiels laut Carrom-Regel nicht bewegen darf – aber der Spieler darauf schon ...

SPANNUNG

Locker bleiben: Gerade bei schwierigen Schusswinkeln hilft Körper-Spannung, um Stein(e) und Ziel(e) sicher anzupeilen und die Spannung in einen erfolgreichen Schuss umzuwandeln. Ebenfalls auf höchstem Niveau ist oft die Spiel-Spannung – hier braucht es starke Nerven!

WATCH CARROM

BEISPIELVIDEO AUS DEM SPIEL

Carrom ist am aufregendsten, wenn man es selbst spielt. Wie das aussehen kann, zeigt das Video.

REGELN

REGELN DES SPIELS EINFACH & VERSTÄNDLICH

Anzahl der Spieler

  • 2 (Einzel) oder 4 (Doppel).Beim Doppel spielen die sich gegenüber sitzenden Spieler in einem Team.

 

Ziel des Spieles

  • Ziel des Spieles ist, mit Hilfe des Schußsteines (Striker) alle eigenen Spielsteine in den Ecklöchern des Spielbrettes zu versenken.

Anstoß, Seitenwahl

  • Durch auslosen wird entschieden, wer zwischen Anstoß und Seitenwahl entscheiden darf.

  • Die einmal eingenommene Seite darf während des Spieles (Game) nicht gewechselt werden.

  • Wer den Anstoß ausführt spielt auf die weißen Steine.

  • Der Anstoß wechselt nach jeder Partie (Board).

Zählweise

  • Wer als erster seine Steine versenkt hat, bekommt so viele Pluspunkte gutgeschrieben, wie Steine des Gegners auf dem Brett liegen.

  • Hat der Gewinner auch selbst den roten Stein (Queen) erspielt, so bekommt er noch 3 Punkte dazu.

  • Ein Game ist zu Ende, wenn ein Spieler 25 Punkte erreicht hat oder wenn acht Boards gespielt sind.

  • Hat ein Spieler bereits 22 Punkte oder mehr, so zählt die Queen nicht mehr.

 

Aufstellung der Spielsteine

  • Die 18 Spielsteine und der rote Stein (Queen) werden im Mittelkreis des Spielbrettes wie abgebildet aufgestellt.

  • Die ganze Aufstellung darf innerhalb des Kreises beliebig gedreht werden.

 

Schuß

  • Der Striker muß vor dem Schuß beide Grundlinien berühren bzw. den Grundlinien-Begrenzungskreis voll abdecken (siehe Abb.)

  • Der Striker darf mit jedem Finger auf die Steine geschnippt werden.

  • Es darf auch über Bande und auf gegnerische Steine gespielt werden.

  • Solange man eigene Steine oder die Queen versenkt bleibt man an der Reihe.

 

Roter Stein (Queen)

  • Die Queen darf erst eingelocht werden, nachdem man bereits mindestens einen eigenen Stein versenkt hat.

  • Hat man die Queen versenkt, muß auch im nachfolgenden Schuß ein eigener Stein versenkt werden (Bestätigung). Gelingt dies nicht, wird die Queen aus dem Eckloch genommen und wieder in der Brettmitte oder so nah wie möglich der Brettmitte plaziert.

Fehlschüsse

  • Versenkt ein Spieler nur den Striker, wird ein bereits versenkter Stein seiner Farbe aus dem Eckloch genommen und vom Gegner irgendwo innerhalb des Mittelkreises plaziert (Strafstein). Hatte der Spieler bis zu diesem Zeitpunkt noch keinen Treffer, wird der Strafstein bei der nächsten Gelegenheit plaziert. Der Gegner spielt weiter.

  • Versenkt ein Spieler den Striker und einen eigenen Stein, so werden zwei eigene Steine vom Gegner an beliebiger Stelle innerhalb des Mittelkreises plaziert, aber der gleiche Spieler bleibt an der Reihe.

  • Versenkt ein Spieler den Striker und einen gegnerischen Stein, bleibt der Stein im Eckloch und er bekommt einen Strafstein vom Gegner plaziert. Der Gegner spielt weiter.

(Zur Langfassung der Regeln geht es hier)

WEITERE TIPPS

MERKBLÄTTER ZUM DOWNLOAD
  • Merkblatt zur Vereinsgründung (Download)

  • Merkblatt zum Bretterkauf (Download)

  • Merkblatt 'Der DCV stellt sich vor' (Download)

  • Merkblatt 'Deutsche Meisterschaft'  (Download)

  • Merkblatt zum Turniermaterial  (Download)

IMG_20190803_125720.jpg
Board Titel.jpg

DAS TURNIERMATERIAL

In diesem Beitrag stellt Dirk Polchow das Carrombrett und dessen Zubehör vor, welches so seit Jahren auf deutschen Turnieren genutzt wird. 

DAS MATERIAL IN KÜRZE

ALLES ZU DEN MATERIALIEN VON CARROM
BOARD

Grundlage des Spiels ist das Carrombrett oder Carromboard.

IMG_20200106_191808.jpg
SPIELSTEINE

Man spielt darauf mit 19 bzw. 2x9+1 Spielsteinen.

DSC_4479.jpg
STRIKER

Jeder Spieler hat einen Schuss-Stein bzw. Striker.

IMG_20200109_233519.jpg